„Zeit zum Handeln“-Demonstration am 12.09. um 14 Uhr am Jungfernstieg

Am kommenden Samstag demonstriert ab 14 Uhr ein breites Bündnis aus mehr als 30 unterschiedlichen Organisationen auf dem Jungfernstieg gegen Rechtsextremismus und für demokratischen Zusammenhalt. Die Demonstration findet nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt unter dem Motto “Zeit zum Handeln – Freiheit muss verteidigt werden! Gemeinsam für Menschlichkeit, gerechte Sozialpolitik und wehrhafte Demokratie” statt.

„Sichtbar und laut, solidarisch und unseren humanitären Zielen klar verbunden, werden wir nicht tatenlos zuschauen, wie unsere Verfassung, unsere Grundrechte und damit unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung angegriffen werden“, schreiben neun Regionalgruppen der Omas gegen Rechts.

Zeitgleich zu weiteren Demonstrationen in Berlin, München, Magdeburg und vielen weiteren deutschen Städten rufen u.a. der DGB Hamburg, Campact und das Hamburger Bündnis gegen Rechts, aber auch lokale Institutionen wie die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, das Thalia Theater und das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg zum Protest auf.

„Was wir sehen ist ein Angriff auf unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, der Erinnerungen weckt. Zur politischen Verantwortung gehört es jetzt auch, die Mittel zu nutzen, die unser Grundgesetz für diesen Fall vorsieht. Unsere Demo ist am Samstag auch ein Ort, wo für viele zivilgesellschaftlicher Widerstand beginnt“, erklärt Julian Seyd von PRÜF Hamburg.

Musikalisch unterstützt wird die Demonstration vom Hamburger Kneipenchor und Bosse. Außerdem wird es Reden von den verschiedenen Bündnispartner*innen geben.

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