Erneuerbare Energien verteidigen! – Demo für die Energiewende in Hamburg am 18.04.

Text in Capslock, weiß und orange: "Erneuerbare Energien verteidigen! - Demo Samstag, 18. April, 12 Uhr" auf blauem Hintergrund, dekoratives Element (helle Glühbirne mit Büschen, Solarmodulen und Windrädern in Cartoon-Stil)

Ein breites Bündnis ruft deutschlandweit zu Protesten für die Energiewende auf, auch in Hamburg gibt es am 18. April eine Demonstration. Diese wird um 12 Uhr am Jungfernstieg stattfinden. Anlass sind die Pläne von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, den Ausbau der Erneuerbaren stark einzuschränken und in erster Linie auf Gaskraft zu setzen. Auch in Berlin, München und Köln wird für einen schnellen und gerechten Ausbau von Solar- und Windkraft protestiert.

“Katherina Reiche setzt alles daran, die Klimakrise weiter zu befeuern und Erneuerbare Energien auszubremsen. Diese zerstörerische Politik nehmen wir nicht hin! Die Klimakrise eskaliert weltweit, Energiekosten steigen und die schwarz-rote Bundesregierung hat keinerlei Pläne für eine gerechte Zukunft. Dabei sind die Lösungen schon lange klar: Es braucht jetzt saubere und bezahlbare Erneuerbare Energie für alle!” sagt Annika Kruse von Fridays for Future Hamburg.

Erst vor wenigen Tagen gab das Bundesumweltministerium bekannt, dass die Emissionen im letzten Jahr kaum gesunken sind. Am Mittwoch dann hat die Bundesregierung ihr neues Klimaschutzprogramm vorgestellt, dessen Maßnahmen jedoch völlig unzureichend sind. Mit Katherina Reiches Plänen für das Gebäude-Modernisierungsgesetz und das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird die Energiewende stark ausgebremst.

“Die Bundesregierung klammert sich an fossilen Energien fest, als gäbe es kein Morgen – oder, als wäre ihr jede Zukunft egal. Allen voran will Katherina Reiche jeglichen Fortschritt zurückdrehen. Sie hetzt gegen Wind- und Solarkraft und will sogar die europäischen Klimaziele abschaffen. Deswegen rufen alle Menschen auf, am 18. April mit uns auf die Straße zu gehen: Gegen diese fossile Zerstörung und für eine gerechte Energiewende” sagt Annika Kruse von Fridays for Future Hamburg weiter.

Bundesweit rufen Campact, die Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, der WWF, der Paritätische, Germanzero, Germanwatch und Fridays for Future zu Protesten auf.
Bei Rückfragen und für Interviews stehen unsere Sprecher*innen gern zur Verfügung.
Melden Sie sich dafür gerne per Email an presse.hamburg@fridaysforfuture.is.

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