Große Menschenmenge bei Demo mit Bannern "Erneuerbare Energien verteidigen!" und "#allefürklima", in Hamburger Innenstadt, vor der Menge zwei Personen mit Megafonen

Große Energiewende-Bündnisdemonstration am 18.04.2026

Über 80.000 demonstrieren bundesweit für eine schnellere Energiewende und gegen fossile Abhängigkeit

Deutschlandweit sind heute mehr als 80.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für Erneuerbare Energien und gegen die Blockade der Energiewende durch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu protestieren. Das breite Bündnis der Initiator:innen wertet die Proteste als riesigen Erfolg und klares Signal an die Wirtschaftsministerin, ihren Kurs in der Energiepolitik zu ändern.

In Hamburg forderten 15.000 einen konsequenten Ausbau von Wind- und Sonnenenergie, um unabhängig zu werden von unsicheren und teuren Öl- und Gaslieferanten. Die Politik der Bundesregierung, gerade von Wirtschaftsministerin Reiche, ging zuletzt in die entgegengesetzte Richtung.

„Gemeinsam haben wir klargemacht: Wir akzeptieren nicht, dass Katherina Reiche uns weiterhin in fossile Abhängigkeiten manövriert. Ihre Politik zementiert Abhängigkeiten von Autokratien, treibt die Kosten für die Menschen in die Höhe und bremst die Fortschritte der Energiewende aus. Und auch an den Hamburger Senat richten wir eine unmissverständliche Forderung: Diese Politik darf nicht länger ausgesessen werden. Hamburg muss klimapolitisch vorangehen und sich diesen bundesweiten Rückschritten entgegenstellen.“ sagt Annika Rittmann von Fridays for Future Hamburg

Dabei ist klar: Angesichts rasant steigender Energiepreise in Folge des Iran-Kriegs und den zunehmend gravierenden Folgen der Klimakrise, entscheidet die Unabhängigkeit von fossilen Energien immer stärker über Sicherheit und Stabilität. Entsprechend ging der heutige Protest weit über die Klima- und Umweltbewegung hinaus: Auf den Straßen demonstrierten Wirtschaftsvertreter:innen neben Sozialverbänden, Beschäftige der Erneuerbaren-Branchen mit Bürgerenergie-Genossenschaften, Wissenschaftler:innen und Umweltverbände.


Bei Rückfragen oder Anfragen melden Sie sich gerne unter der Email-Adresse presse.hamburg@fridaysforfuture.de.

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